Genauer hinsehen…

So nachdem ich am Freitag mal wieder auf nem Hardcore-Konzert bei den Crailsheimer Freaks war, musste ich mich mal wieder über die Szene informieren. Man kommt ja zu nix…

Und da lese ich doch grad eine CD Review über die neue CD von “Inked in Blood” auf metal.de. Die CD der christlichen Hardcorer aus USA wurde da auf jeden Fall voll von Kritiken zerrissen. Man merkte gleich, das den Jungs bei metal.de der christliche Hintergrund nicht passt. Komisch nur das die CD im Rolling Stone und auch in der Slam sehr gute objektive Kritik erhalten hat (8 von 10 Pkt.).

Das Beste ist aber das die Jungs bei metal.de als Alternative zu Inked in Blood, also wenn man richtig guten Metalcore haben will…die Neue von Unearth empfehlen. Dumm nur das dass auuch Christen sind und die ersten 2 Alben von denen sogar auf dem gleichen Label erschienen sind. Man hätte also genauer hinsehen sollen. Wie dem auch sei?

Ich freue mich immer wieder, das christliche Hardcore und Moshbands keinen Vergleich mit weltlichen Bands scheuen müssen und in säkulären Magazinen oft hochgelobt werden. Und das die Jungs einfach ihr Ding durchziehen und gute Musik machen. Und nicht etwa sowas wie “wir wollen die Szene unterwandern” etc..

Da könnten sich einige christliche Musiker mal ne scheibe abschneiden. Mit Bauchschmerzen denke ich da an den letzten Jesus House Song. Pop mit Synthies und Gesangseffektgerät, 20 Leute auf der Bühne und dann der Aufruf: “Bitte kauft diese CD damit der Jesus House Song in die Charts kommt”. Mit Rechenbeispiel: “Wenn nur jede Jugendgruppe 2 CD´s kauft, dann haben wir soundsoviel Marktanteil und sind dann auf Platz soundso der Charts”.  Oh je, wie traurig!!!

Für´s nächste Mal hätte ich da einen einfachen aber wichtigen Tip an die Leute: “Macht doch einfach gute Musik, die setzt sich von alleine durch.”

Siehe christliche Hardcoreszene. In den USA, in Skandinavien und in Deutschland gibt es haufenweise gute christliche Hardcorebands, die in der säkularen Szene bekannt und geachtet sind. Und dass nicht, weil sie jemand megamässig promotet hat sondern weil sie sich mit guter Musik und jeder Menge Konzerte einen Namen erspielt haben.

Nächste Woche geh ich erstmal zu “As I lay dying”, wollte ich auch schon lang mal sehen. So on.

3 Responses to “Genauer hinsehen…”

  1. David sagt:

    Ich war heute in einem elektronik Fachgeschäft der wie ein Planet heißt.Dort angekommen fragte ich einen nett aussehenden Man ob es in dem Laden einen Acess Point oder ein Wlanverstärker gibt, da sagte er mir das es sein könnte das er ein Acess Point hat aber keine Repeater mehr führen. In der abteilung angekommen schaut er ein bisschen und sagt das Acess Points ausverkauft sind. Darauf hin geht er los. Ich schau mich noch ein bisschen um,.. D****K Acess Point, AcessPoint WLAN ROUTER/Acess Point. Da hab ich mir gedacht: Verkäufer sind wie Radio Moderatoren sie haben soviel Ahnung von Musik wie ein Stuhl wo bei man mit dem Stuhl noch Musik machen kann.

  2. Br. Manfred sagt:

    Hey Angie,
    ich sag nur: JA, MANN!! =)

  3. Paul sagt:

    metal.de ist auch in der sakulären szene nicht grade für objektivität bekannt

Leave a Reply